Barbara Reumüller: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach einem Ferialjob blieb sie in Wien hängen, wo sie seitdem lebt und arbeitet.<ref name="presse2013"/>
 
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Seit 1992 sammelt sie Erfahrung im Filmbereich in verschiedenen Kontexten (Kinderfilmfestival, Österreichisches Filmmuseum, Viennale). Sie ist tätig in Beratung und Organisationsentwicklung sowie publizistische Arbeit, hält Vorträge, moderiert und sitzt in (inter)nationalen Jurys.<ref name="bmf2012"/>
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Seit 1992 sammelt sie Erfahrung im Filmbereich in verschiedenen Kontexten (Kinderfilmfestival, Österreichisches Filmmuseum, Viennale). Sie ist tätig in Beratung und Organisationsentwicklung sowie publizistischer Arbeit, hält Vorträge, moderiert und sitzt in (inter)nationalen Jurys.<ref name="bmf2012"/>
  
 
In den Jahren 1991 und 1992 fand kein [[Gay Filmfestival (Wien)|Gay Filmfestival]] statt  und 1992 bahnte sich der Begriff des [[New Queer Cinema]] seinen Weg nach Europa. Reumüller begann 1992/93 ihren Universitätslehrgang für Kulturmanagement für dessen praktischen Teil der Abschlussprüfung ein Projekt realisiert werden sollte. So entstand die Idee daraus gleich eine konkrete Festivalplanung und –gründung zu machen und die auf anderen Festivals gesehenen Filme auch in der 'Kulturstadt Wien' ins Kino zu bringen.<ref name="diestandard2005"/> So gründete sie 1993 den Verein ''DV8-Film'', welcher 1994 ''trans-X. Eine filmische Identity Tour'' im Filmcasino veranstaltete, woraus 1996 das ''Viennale Special'' ''[[identities]] - Queer Film Festival'' wurde, welches inzwischen eigenständig ist. Im Jahre 2005 gründete sie den Filmverleih ''identities. DISTRIBUTION'' um die Agenden des Festivals regelmäßig zu verfolgen und Präsenz von Queer Films in österreichischen Kinos zu steigern.
 
In den Jahren 1991 und 1992 fand kein [[Gay Filmfestival (Wien)|Gay Filmfestival]] statt  und 1992 bahnte sich der Begriff des [[New Queer Cinema]] seinen Weg nach Europa. Reumüller begann 1992/93 ihren Universitätslehrgang für Kulturmanagement für dessen praktischen Teil der Abschlussprüfung ein Projekt realisiert werden sollte. So entstand die Idee daraus gleich eine konkrete Festivalplanung und –gründung zu machen und die auf anderen Festivals gesehenen Filme auch in der 'Kulturstadt Wien' ins Kino zu bringen.<ref name="diestandard2005"/> So gründete sie 1993 den Verein ''DV8-Film'', welcher 1994 ''trans-X. Eine filmische Identity Tour'' im Filmcasino veranstaltete, woraus 1996 das ''Viennale Special'' ''[[identities]] - Queer Film Festival'' wurde, welches inzwischen eigenständig ist. Im Jahre 2005 gründete sie den Filmverleih ''identities. DISTRIBUTION'' um die Agenden des Festivals regelmäßig zu verfolgen und Präsenz von Queer Films in österreichischen Kinos zu steigern.

Aktuelle Version vom 23. Dezember 2014, 13:43 Uhr

Barbara Reumüller (geb. 1964 in Innsbruck) ist eine österreichische Kulturmanagerin in der Filmbranche. Sie gründete und leitet das queere Wiener Filmfestival identities

Leben und Wirken

Barabara Reumüller studierte Anglistik/Amerikanistik und Italianistik an der Universität Innsbruck, wo sie 1988 ihren Abschluss machte. An der Uni Linz belegte sie einen Universitätslehrgang Kulturmanagement, den sie 1995 abschloss.[1]

Nach einem Ferialjob blieb sie in Wien hängen, wo sie seitdem lebt und arbeitet.[2]

Seit 1992 sammelt sie Erfahrung im Filmbereich in verschiedenen Kontexten (Kinderfilmfestival, Österreichisches Filmmuseum, Viennale). Sie ist tätig in Beratung und Organisationsentwicklung sowie publizistischer Arbeit, hält Vorträge, moderiert und sitzt in (inter)nationalen Jurys.[1]

In den Jahren 1991 und 1992 fand kein Gay Filmfestival statt und 1992 bahnte sich der Begriff des New Queer Cinema seinen Weg nach Europa. Reumüller begann 1992/93 ihren Universitätslehrgang für Kulturmanagement für dessen praktischen Teil der Abschlussprüfung ein Projekt realisiert werden sollte. So entstand die Idee daraus gleich eine konkrete Festivalplanung und –gründung zu machen und die auf anderen Festivals gesehenen Filme auch in der 'Kulturstadt Wien' ins Kino zu bringen.[3] So gründete sie 1993 den Verein DV8-Film, welcher 1994 trans-X. Eine filmische Identity Tour im Filmcasino veranstaltete, woraus 1996 das Viennale Special identities - Queer Film Festival wurde, welches inzwischen eigenständig ist. Im Jahre 2005 gründete sie den Filmverleih identities. DISTRIBUTION um die Agenden des Festivals regelmäßig zu verfolgen und Präsenz von Queer Films in österreichischen Kinos zu steigern.

Zum Filmfestival im Frühsommer 2011 öffnete sie drei Wochen lang das Lokal EdieundMarie in der Großen Neugasse als Fetivalcafé.[4][5] Im Oktober 2011 öffnete das Café regulär.[6] Das Konzept sah auch vor, dass Hobbyköche einen Tag lang "ihre Erfahrungen aus aller Welt einzubringen und an speziellen Themenabenden die Gäste auf lukullische Ausflüge mitzunehmen."[7] Es schloss jedoch schon wieder im Frühjahr/Sommer 2012.[8]

Im Juni/Juli 2014 organisierte Reumüller im Rahmen des Projekts Framing Reality die erste Filmreihe mit dem Titel From Sundance to Vienna, wobei erfolgreiche Filme dieses Festivals erstmals in Österreich gezeigt wurden.[9]

Auszeichnungen

Weblinks

Interviews

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Bundespräsident Fischer und Kulturministerin Schmied verliehen gestern 6 KünstlerInnen den Österreichischen Kunstpreis 2011. In: Virtuelle Pressestelle. Bundesministerium für Bildung und Frauen, 26. Mai 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014 (Mit Fotos der Überreichung am 24. Jänner 2012).
  2. Barbara Petsch: Film-Festival: Queer durch alle Genres. In: diepresse.com. 29. Mai 2013, abgerufen am 23. Dezember 2014.
  3. Daniela Yeoh: Die Bandbreite des Lebbaren erweitern. Interview. In: diestandard.at. 21. Juni 2005, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  4. Festivalcafé bei EdieundMarie. In: identities.at. 2011, abgerufen am 23. Dezember 2014: „am 3. Juni öffnet "EdieundMarie" täglich seine Pforten und den Schanigarten. Die nigelnagelneue Café/Bar für FestivalbesucherInnen, Kulturaffine, Cinephile, Kreative aus dem Grätzl und alle, die einfach vorbeikommen und einfach einen Drink nehmen wollen […]“
  5. Identities Sommerpause-Sause. In: esel.at. 2011, abgerufen am 23. Dezember 2014: „identities macht Pause, wenn die vielen Festivalkopien in alle Welt retour geschickt sind, um aufzuräumen, das Festivalbüro aufzulassen und ein bissl zu entspannen. Aber keine Sorge, Film- und Veranstaltungstipps gibt es weiterhin regelmäßig… Davor wird aber noch gefeiert! mit FREIBIER aus dem FASS, bis eben dieses leer ist … bei „EdieundMarie“ in der Großen Neugasse 31. [Termin:] 1. Juli 2011“
  6. Andreas Brunner: Willkommen Nachbarinnen! In: qwien.at. 4. Oktober 2011, abgerufen am 23. Dezember 2014: „Nachdem wir im Frühsommer schon einen ersten Vorgeschmack bekommen haben, freuen wir uns, dass nun EdieundMarie endgültig seine Pforten aufmacht.“
  7.  Köksal Baltaci: "EdieundMarie": Das Restaurant für Selbermacher. In: Die Presse. Wien 13. November 2011 (Onlineveröffentlichung: 12. November 2011, DiePresse.com, abgerufen am 23. Dezember 2014).
  8. EdieundMarie. Facebook-Auftritt. In: facebook.com. 6. Juli 2012, abgerufen am 23. Dezember 2014 (Letzte Einträge vom 8. Mai 2012 und 6. Juli 2012).
  9. From Sundance to Vienna. In: Framing Reality. Abgerufen am 23. Dezember 2014.
  10. Pressereferat - Grüner Klub im Rathaus: Wiener Grüne gratulieren Barbara Reumüller zum Gewinn des G.A.L.A.-Awards. In: APA-OTS. 13. Oktober 2003, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  11. Der Österreichische Kunstpreis. In: kunstkultur.bka.gv.at. Bundeskanzleramt Österreich, 2013, abgerufen am 22. Dezember 2014.