Deep Throat

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Den Penis so tief wie möglich in den Mund nehmen.

Begriffserklärung

Deep Throat (engl. tiefer Schlund, tiefer Hals oder auch tiefe Kehle)
bedeutet das komplette Aufnehmen eines erigierten Penis oder Dildos mit dem Mund bis hinunter in den Hals (Rachen) bei zeitgleicher Unterdrückung des Würgereflexes [1]. Wird manchmal auch als Kehlenfick bezeichnet. Bekannt wurde Deep Throat [2] vor allem durch den gleichnamigen Pornofilm aus den 70er Jahren.

Technik

Um den Würgereflex zu unterbinden ist langes Trainig nötig, da dieser Reflex ja eine Schutzfunktion des Körpers ist. Wichtig ist dabei auch eine Mischung aus Atmen und Schlucken zu lernen, da der Mund und der Hals durch den Penis bzw. Dildo blockiert sind. Ist diese Hürde einmal genommen, kann ein Deep Throat für beide Partner (Mann/Mann oder Frau/Mann oder auch Fau/Frau mit Strap-On) eine erfüllende Variante des Oralsex sein, sofern es die Vertrauensbasis erlaubt, da ein Ersticken bzw. Beißen des Partners jederzeit möglich ist. Deshalb beinhaltet das ganze auch ein gewisses Maß an Dominanz, das beide gegenseitig bzw. gleichzeitig zueinander ausüben.

Die Pornodarstellerin Gina Wild beschreibt die Technik in ihrem Buch "Ich Gina Wild - Enthüllung" wie folgt:[1]

Anfangs habe ich manchmal einen Würgereiz bekommen. Dann habe ich gestoppt. Als Pornodarstellerin habe ich den so genannten Deep Throat gelernt. Das ist eine ganz bestimmte Technik. Wenn nämlich der Penis ganz hinten im Rachen den Vagusnerv berührt, dann schluckt man. Irgendwann hat man es heraus. Wenn der Schwanz hinten an den Nerv stößt, wird geschluckt. Dann hast du diesen Würgereiz nicht, und er geht richtig tief rein.

Risiken

Um sexuell übertragbaren Krankheiten vorzubeugen, sollte auch hierbei nicht auf den Gebrauch von Kondomen verzichtet werden.
Ein Deep Throt z.B. nach einer analen Penetration (engl. ass to mouth), beinhaltet zusätzlich zu den bekannten Risiken auch die Infizierung mit Darmbakterien!
Auch ein Schlucken des Samens bzw. Spermas beim Deep Throat (wobei hier nicht direkt von Schlucken gesprochen werden kann, da ja der Samen direkt in die Speißeröhre ejakuliert wird) ist aus Safer Sex Sicht nicht empfehlenswert! Ferner kann es auch zu Ersticken oder Verschlucken durch das Ejakulat kommen.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Michaela Schaffrath: Ich, Gina Wild – Enthüllung. Taschenbuchausg., Heyne-Verlag, München 2004 (= Heyne-Sachbuch, Nr. 915), ISBN 3-453-87941-4.