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Das '''identities. Queer Film Festival''' (früher auch kurz '''queer.identities''') ist ein bienales [[queer]]es Filmfestival in [[Wien]]. Es findet üblicherweise in ungeraden Jahren Anfang Juni statt. Festivalleiterin ist [[Barbara Reumüller]].
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Das Einschlummern des ''[[Gay Filmfestival (Wien)|Gay Filmfestivals]]'' (mit Aufflackern 1993 & 1994) und die Entdeckung des [[New Queer Cinema]] führten 1993 zur Gründung des Vereins ''DV8-Film'', welcher 1994 ''trans-X. Eine filmische Identity Tour'' im ''Filmcasino'' veranstaltete. Seit 1996 trägt das Festival den Namen ''identities'' und fand bis 2001 (unter Auslassung des Jahres 2000) drei Mal als ''[[Viennale]] Special'' statt, inhaltlich und organisatorisch unabhängig, aber im dortigen Budget beheimatet. Seit 2003 ist das Filmfestival unabhängig und wird von der Stadt Wien und vom Bund gefördert. Das bislang einzige [[queer]]e österreichische Filmfestival hat sich zum zweitgrößten internationalen Filmevent in Wien entwickelt und bespielt zwei bis vier (2007<ref>{{Internetquelle | url=http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/film/272337_identities-2007-zeigt-115-Filme.html | titel="identities 2007" zeigt 115 Filme | autor=fan | werk=Wiener Zeitung | datum=2007-06-07 | zugriff=2014-12-21}}</ref>) Kinos.<ref>{{Internetquelle | url=http://www.identities.at/de/das-festival/ | titel=Das Festival | werk=identities.at | datum=2013 | zugriff=2014-12-21}}</ref>
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In den Jahren 1991 und 1992 fand kein ''[[Gay Filmfestival (Wien)|Gay Filmfestival]]'' statt und 1992 bahnte sich der Begriff des [[New Queer Cinema]] seinen Weg nach Europa. Reumüller begann 1992/93 ihren Universitätslehrgang für Kulturmanagement für dessen praktischen Teil der Abschlussprüfung ein Projekt realisiert werden sollte. So entstand die Idee daraus gleich eine konkrete Festivalplanung und –gründung zu machen und die auf anderen Festivals gesehenen Filme auch in der 'Kulturstadt Wien' ins Kino zu bringen.<ref>{{Internetquelle | url=http://diestandard.at/2083571 | titel=Die Bandbreite des Lebbaren erweitern | autor=Daniela Yeoh | werk=diestandard.at | datum=2005-06-21 | zugriff=2014-12-22}}</ref> So gründete sie 1993 den Verein ''DV8-Film'', welcher 1994 ''trans-X. Eine filmische Identity Tour'' im Filmcasino veranstaltete. Seit 1996 trägt das Festival den Namen ''identities'' und fand bis 2001 (unter Auslassung des Jahres 2000) drei Mal als ''[[w:Viennale|Viennale]] Special'' statt, inhaltlich und organisatorisch unabhängig, aber im dortigen Budget beheimatet. Seit 2003 ist das Filmfestival unabhängig und wird von der Stadt Wien und vom Bund gefördert. Es ist bislang das einzige [[queer]]e österreichische Filmfestival.<ref>{{Internetquelle | url=http://www.identities.at/de/das-festival/ | titel=Das Festival | werk=identities.at | datum=2013 | zugriff=2014-12-21}}</ref> Seit Beginn ist es ach der ''Viennale'' das zweitgrößte Filmfestival Wiens.<ref>{{Internetquelle | url=http://www.filmandmusicaustria.at/25jahrefilmcasino.html | titel=25 Jahre Filmcasino | hrsg=Film Music Austria. Fachverband der Film- und Musikindustrie | werk=filmandmusicaustria.at | datum=2013 | zugriff=2014-12-23 | zitat=1996: Das Queer Filmfestival IDENTITIES findet zum ersten Mal statt (noch in Kooperation mit der Viennale) und ist von Beginn an das zweitgrößte Filmfestival Wiens.}}</ref> Es werden seit seit 2001 zwei bis drei Kinos bespielt und zusätzlich findet die Eröffnung seit 2001 im Gartenbaukino statt.
  
 
== Termine ==
 
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== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
 
* http://www.identities.at/
 
* http://www.identities.at/
* {{Literatur | Autor=Cristina Nord | Titel=Cowboys sind noch zu wenig | Sammelwerk=Der Standard | Ort=Wien | Jahr=2007 | Monat=06 | Tag=06 | Kommentar=Online: 11. Juni 2007 | Online=[http://derstandard.at/2907785 derstandard.at] | Zugriff=2014-12-22}}
 
  
 
=== Interviews mit Barbara Reumüller ===
 
=== Interviews mit Barbara Reumüller ===

Aktuelle Version vom 23. Dezember 2014, 14:30 Uhr

Das identities. Queer Film Festival (früher auch kurz queer.identities) ist ein bienales queeres Filmfestival in Wien. Es findet üblicherweise in ungeraden Jahren Anfang Juni statt. Festivalleiterin ist Barbara Reumüller.

Geschichte

In den Jahren 1991 und 1992 fand kein Gay Filmfestival statt und 1992 bahnte sich der Begriff des New Queer Cinema seinen Weg nach Europa. Reumüller begann 1992/93 ihren Universitätslehrgang für Kulturmanagement für dessen praktischen Teil der Abschlussprüfung ein Projekt realisiert werden sollte. So entstand die Idee daraus gleich eine konkrete Festivalplanung und –gründung zu machen und die auf anderen Festivals gesehenen Filme auch in der 'Kulturstadt Wien' ins Kino zu bringen.[1] So gründete sie 1993 den Verein DV8-Film, welcher 1994 trans-X. Eine filmische Identity Tour im Filmcasino veranstaltete. Seit 1996 trägt das Festival den Namen identities und fand bis 2001 (unter Auslassung des Jahres 2000) drei Mal als Viennale Special statt, inhaltlich und organisatorisch unabhängig, aber im dortigen Budget beheimatet. Seit 2003 ist das Filmfestival unabhängig und wird von der Stadt Wien und vom Bund gefördert. Es ist bislang das einzige queere österreichische Filmfestival.[2] Seit Beginn ist es ach der Viennale das zweitgrößte Filmfestival Wiens.[3] Es werden seit seit 2001 zwei bis drei Kinos bespielt und zusätzlich findet die Eröffnung seit 2001 im Gartenbaukino statt.

Termine

Nr. Jahr Von Bis Orte Tage Filme Bemerkung
- 1994 Filmcasino trans-X. Eine filmische Identity Tour
1 1996 5. 9. 12. 9. Filmcasino 8 31 Viennale Special, identities[4]
2 1998 Filmcasino Viennale Special
3 2001 7. 6. 14. 6. Filmcasino
Schikaneder
Gartenbau Kino (Eröffnung)
8 Viennale Special, erstmals Jury-Preise, identities 2001
4 2003 5. 6. 12.6. Filmcasino
Schikaneder
Gartenbau Kino (Eröffnung)
8 identities 2003
5 2005 2. 6. 10. 6. Filmcasino
Top Kino
Schikaneder
Gartenbau Kino (Eröffnung)
9 105 identities 2005
6 2007 7. 6. 15. 6. Filmcasino
Cinemagic (ehemals Opernkino)
Top Kino
Gartenbau Kino (Eröffnung)
9 115 identities 2007[5]
7 2009 4. 6. 12. 6. Filmcasino
Cinemagic
Top Kino
Gartenbau Kino (Eröffnung)
9 identities 2009
8 2011 2. 6. 12. 6. Filmcasino
Cinemagic
Top Kino
Gartenbau Kino (Eröffnung)
11 94 identities 2011
9 2013 6. 6. 16. 6. Filmcasino
Top Kino
Gartenbau Kino (Eröffnung)
11 identities 2013
10 2015

Weblinks

Interviews mit Barbara Reumüller

Einzelnachweise

  1. Daniela Yeoh: Die Bandbreite des Lebbaren erweitern. In: diestandard.at. 21. Juni 2005, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  2. Das Festival. In: identities.at. 2013, abgerufen am 21. Dezember 2014.
  3. 25 Jahre Filmcasino. In: filmandmusicaustria.at. Film Music Austria. Fachverband der Film- und Musikindustrie, 2013, abgerufen am 23. Dezember 2014: „1996: Das Queer Filmfestival IDENTITIES findet zum ersten Mal statt (noch in Kooperation mit der Viennale) und ist von Beginn an das zweitgrößte Filmfestival Wiens.“
  4. V'SPECIAL 96: IDENTITIES - QUEER CINEMA, viennale.at
  5. fan: "identities 2007" zeigt 115 Filme. In: Wiener Zeitung. 7. Juni 2007, abgerufen am 21. Dezember 2014.