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	<title>HomoWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Helmut Berger</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Igivampir: /* Link zu Wikipedia */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Helmut Berger&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Berger (* 29. Mai 1944 in Bad Ischl, Österreich, eigentlich Helmut Steinberger) ist ein österreichischer bisexueller Filmschauspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Berger wurde 1944 als Sohn einer Hoteliersfamilie geboren. Obwohl er kein Interesse an der Gastronomie und Hotellerie hatte, lernte und arbeitete er zunächst in diesem Bereich. Im Alter von 18 Jahren zog Berger nach London, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und nahm parallel Schauspielunterricht. Nach Sprachstudien in Perugia zog Berger nach Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 traf Berger erstmals Luchino Visconti, dessen Lebensgefährte er später wurde. Visconti gab Berger seine erste Rolle in der von ihm verantworteten Episode &amp;quot;La Strega Bruciata Viva&amp;quot; in dem Episodenfilm Hexen von Heute (1967). Seinen internationalen Durchbruch erlebte er als Martin von Essenbeck in Viscontis Die Verdammten (1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner wohl bekanntesten Szene überhaupt persifliert Berger in dieser Rolle die Lola, wie sie von Marlene Dietrich in Der blaue Engel gespielt wird. Als der Höhepunkt von Bergers schauspielerischem Schaffen gilt Viscontis Ludwig, wo er den bayerischen Märchenkönig Ludwig II. von der blühenden Jugend bis zum verkommenen Ende porträtierte und dabei einen von den eigenen Schwächen und psychischen Untiefen gezeichneten, nervös-paranoiden Herrscher des Verfalls vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod Viscontis 1976 stürzte Berger in eine tiefe persönliche wie finanzielle Krise. Viscontis Testament, in dem Berger als Erbe eingesetzt worden sein soll, war überraschenderweise nicht mehr auffindbar. Ein früherer Freund und Begleiter Viscontis, der Regisseur Franco Zeffirelli, hat sich seither in der Öffentlichkeit wiederholt sehr kritisch über Berger geäußert, dem er vorwarf, seinen Mentor auszunutzen. Neben einem Suizidversuch am ersten Todestag Viscontis hatte Berger starke Probleme mit Alkohol und anderen Drogen. Neben Auftritten in B-Movies und kleineren, ambitionierten Produktionen arbeitete Berger in Folge auch für das Fernsehen (Der Denver-Clan). Doch hat sich nach Visconti nie mehr ein Regisseur gefunden, der Bergers Potenzial zu nutzen verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinem filmischen Schaffen war Berger wegen seines ausschweifenden Lebens und seiner offen bekannten Bisexualität ein immer wieder gern gesehener Gast in Talksendungen. Unter anderem erzählte er von erotischen Abenteuern mit der Schauspielerin Marisa Berenson – die ihn angeblich heiraten wollte – sowie Mick Jagger. Im März 1996 war er in der Harald Schmidt Show, nach einer durchzechten Nacht, sichtlich unter dem Einfluss von Drogen stehend, zu Gast. &amp;quot;My Ex!&amp;quot; war seine Antwort, als Harald Schmidt Jerry Halls Besuch nach Ostern desselben Jahres ankündigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998-2002 wohnte er in Stuttgart bei Laura Halding-Hoppenheit der Besitzerin des Kings Club Stuttgart. Die Zeit einer Hassliebe. &amp;quot;Er ist hochintelligent - aber leider war er von 24 Stunden immer nur zwei Stunden lang ansprechbar&amp;quot; so Halding-Hoppenheit, die ihn 2002 nach Salzburg zu seiner Mutter in einen Zug setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 zog Berger, dabei mit viel Aufmerksamkeit durch österreichische Medien bedacht, von Rom nach Salzburg zu seiner Mutter, negierte jedoch finanzielle Schwierigkeiten und betonte, lediglich auf der Suche nach einer neuen römischen Bleibe zu sein. Zudem gab er an, jeglichen Drogen abgeschworen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berger erhielt 2007 einen &amp;quot;SPECIAL Teddy Award&amp;quot;, den schwullesbischen Preis der Berlinale für sein Gesamtwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Link zu Wikipedia=&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Berger Wikipedia deut.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://en.wikipedia.org/wiki/Helmut_Berger Wikipedia engl.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Schauspieler|B]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
helmut berger - der überirdisch schöne mit dem irren blick. manchen darstellenden künstlern wird physische schönheit zu verhängnis. dank dieser begehrtesten aller qualitäten erlangen sie über kurze zeit kultstatus, der im besten fall nach dem körperlichen verblühen und dem allmählichen verschwinden aus dem business erhalten bleibt. schönheit kann eine bürde sein, denn sie verstellt sehr oft auch den blick auf schauspielerische leistungen. eines der schlagendsten beispiele für eine dieser zwiespältig bewerteten, einer differenzierten betrachtung werten kino-ikonen mit verfallsdatum ist helmut berger, exzentrischer superstar der siebzigerjahre mit schmerzlicher dämmerungs-geschichte. der 1944 im oberösterrechischen kaiserkurort bad ischl geborene helmut steinberger hatte das glück, nach den üblichen erfahrungen in streng konservativer internats-erziehung und diversen ausbruchsversuchen aus einer katholischen, moralinsauren umwelt 1964 in italien einem echten filmgenie zu begegnen. In luchino visconti findet der jungdarsteller mit aristokratischer ausstrahlung und überirdisch-klassischer schönheit den magneten seines privaten lebens wie den motor seiner karriere. helmut berger ist zur richtigen zeit am richtigen ort, denn das zerbröseln konservativer, gesetzlich zementierter moralvorstellungen öffnet auch in der filmkunst neue, aufregende felder. homosexualität und bisexualität werden überall zu themen, der jetset, klatschmedien und die kunst des skandals werden erfunden. dies alles beherrscht und dirigiert berger virtuos vor dem hintergrund großartiger darstellerleistungen unter der führung des nachkommens der mailänder tyrannen. die schillernde charakterrolle des pervers-dekadenten industriellen-erben martin von essenbeck in visconti ausschweifend drapierter und verfremdeter krupp-familiensaga &amp;quot;la caduta degli dei&amp;quot; (&amp;quot;götterdämmerung&amp;quot; oder &amp;quot;die verdammten&amp;quot;) wird bergers sensationellste psychostudie bleiben, kaum übertroffen von seinem königsporträt in viscontis huldigung &amp;quot;ludwig II&amp;quot;. billy wilder lässt sich angesichts einer marlene-dietrich-travestie bergers in &amp;quot;götterdämmerung&amp;quot; zu dem kompliment hinreißen, dass es außer helmut berger keine interessanten frauen mehr gebe. körperliche makellosigkeit, sensibilität, ja verletzlichkeit, arroganz und ein kräftiger schuss irrsinn sind bergers schauspielerkapital, das auch in vittorio de sicas &amp;quot;der garten der finzi contini und viscontis &amp;quot;gewalt und leidenschaft&amp;quot; hohe zinsen trägt. In dieser letzten zusammenarbeit mit seinem lebensmenschen visconti läuft berger in der rolle der baader-meinhof-terroristenfigur konrad noch einmal zu höchstform auf. eine figur wie helmut berger ist natürlich auch ideales heizmaterial für die filmproduktion zweiter und dritter garnitur. die faszination seiner irisierenden erscheinung verflieg sofort, wenn der ragisseur nicht mit visconti, de sica oder joseph losey (&amp;quot;die romantische engländerin&amp;quot; mit glenda jackson, michael caine und berger) heißt. massimo dallamanos oscar-wilde-vulgarisierung &amp;quot;das bildnis des dorian gray&amp;quot; ist ein musterbeispiel für diese art von ausbeutung eines bedeutenden schauspielers. die masse an b-movies und an fragwürdigen, von der yellow-press gierig beobachteten auftritten und ausrutschern des pionier-jet-setters sollte den blick auf eines der interssantesten und schillendsten film-idole nicht verstellen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Igivampir</name></author>
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		<title>Luchino Visconti</title>
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		<updated>2007-05-04T13:05:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Igivampir: /* Link zu Wikipedia */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Luchino Visconti&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luchino Visconti, Herzog von Modrone (* 2. November 1906 in Mailand; † 17. März 1976 in Rom) war ein schwuler italienischer Schriftsteller, Theater- und Filmregisseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der aristokratischen Familie der Visconti in Mailand stammend (einer der reichsten in Norditalien), ging er mit 30 Jahren nach Paris und begann seine Karriere 1936 als Assistent von Jean Renoir. Nach einer kurzen USA-Reise, bei der er auch Hollywood besichtigte, kam er zurück nach Italien, um 1939 erneut als Renoirs Assistent zu arbeiten, jetzt bei dem Film La Tosca, dessen Produktion kriegsbedingt unterbrochen und später vom deutschen Regisseur Karl Koch beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Roberto Rossellini trat Visconti dem salotto Vittorio Mussolinis bei, dem Sohn von Benito Mussolini und seinerzeit nationalem Kulturzensor, wo er vermutlich auch Federico Fellini traf. Mit Gianni Puccini, Antonio Pietrangeli und Giuseppe De Santis schrieb er das Drehbuch seines ersten Films als Regisseur: Ossessione (Obsession) (1943), ein Werk, das eine neue Stilrichtung, den Neorealismus, begründete, der dem italienischen Nachkriegsfilm wesentliche Impulse gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visconti war ebenso ein gefeierter Theaterregisseur. In den Jahren 1946–1960 brachte er viele Aufführungen der Rina Morelli-Paolo Stoppa-Kompagnie mit Vittorio Gassman auf die Bühne, und bis in die 1970er Jahre war er für das Sprechttheater tätig. Bedeutend war auch seine Tätigkeit als Opernregisseur, die ihn u. a. an die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper und die Londoner Covent Garden Opera führte, wo er vor allem Opern von Giuseppe Verdi - darunter 1953 eine berühmte Traviata an der Scala (Dirigent Carlo Maria Giulini) oder der vielgelobte Falstaff (Dirigent Leonard Bernstein) 1966 an der Wiener Staatsoper -, aber auch von Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini oder Richard Strauss in Szene setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 schrieb er und inszenierte später auch La terra trema (Die Erde bebt), nach dem Roman I Malavoglia von Giovanni Verga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visconti hatte während seiner Pariser Zeit kommunistische Sympathien entwickelt. Er wurde 1944 wegen Widerstandstätigkeiten gegen den Faschismus verhaftet. Nach dem Krieg trat er öffentlich für die KPI ein. Der Konflikt, der sich aus dieser Weltanschauung und seiner Herkunft aus einem der ältesten und reichsten Adelsgeschlechter Italiens ergibt, ist in seinen Werken spürbar. Er selbst, finanziell immer unabhängig, traditionell erzogen und umfassend gebildet, betrachtete sich einer vergangenen Welt, der des 19. Jahrhunderts, zugehörig. In dem Film &#039;Il Gattopardo&#039; (Der Leopard) thematisiert er das Vergehen einer alten Gesellschaftsordnung und das Aufgehen &#039;moderner Zeiten&#039;. Der Revolte von 1968 stand er ablehnend gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er dies nie in besonderer Weise betonte, war Viscontis Homosexualität offensichtlich und er scheute sich nie, mit seinen Freunden und Begleitern gesehen zu werden, u. a. mit dem deutschen Schauspieler [[Udo Kier]]. Viscontis letzter, längerer Lebensgefährte war seit 1964 der österreichische Schauspieler [[Helmut Berger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
luchino visconti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
luchino visconti zum 100. geburtstag - der groeßte aesthet des kinos auf dem weg in die vergessenheit. wer hat heute noch zeit, halbe tage im kino zu verbringen ? kann man von menschen, die kaum ihre aktuellen regierungen kennen, wirklich verlangen, mit details der garibaldi-zeit oder den sitten und gebraeuche der sizilianischen hocharistokratie odes des bayerischen koenigshofes vertraut zu sein ? luchino visconti verlangte dies und noch viel mehr an klassischen bildungsinhalten von seinem publikum. dieses hat noch vor dreißig Jahren existiert und zum beispiel über die &amp;quot;deutsche trilogie&amp;quot; des ebenso genialen wie exzentrischen sprosses der beruechtigt tyrannischen herrscherdynastie mailands diskutiert: &amp;quot;die verdammten&amp;quot; - eine paraphrase auf die krupp-familiengeschichte - &amp;quot;tod in venedig&amp;quot; - die delikateste paedophilen-hommage aller zeiten nach der novelle thomas manns und &amp;quot;ludwig II&amp;quot; - eine wagnerianisch ausufernde liebeserklärung an den schoenheitswahn des muenchner maerchenkoenigs und an den geliebten helmut berger in der titelrolle - all dies erregte trotz brutaler kuerzungen und entstellungen durch die filmindustrie die gemueter. heute werden diese meisterwerke von der geschichts-ahnungslosen generation des schnellen blickes und des fluechtigen konsums in die kategorie &amp;quot;vergammelter schinken&amp;quot; abgeschoben. dasselbe schicksal erleiden filmgeschichts-juwelen wie &amp;quot;senso&amp;quot;, &amp;quot;der leopard&amp;quot;, &amp;quot;gewalt und leidenschaft&amp;quot;, &amp;quot;die unschuld&amp;quot;, aber auch die grandiosen gruendungswerke des fast vergessenen Italo-Neorealismus wie &amp;quot;ossessione&amp;quot;, &amp;quot;rocco und seine brueder&amp;quot; und &amp;quot;die erde bebt&amp;quot;. visconti war neben ingmar bergman ueber jahrzehnte die monumentalste figur des europaeischen kinos, ein wahrer fels in der brandung wechselnder moden - trotz der gescheiterten riesenprojekte ueber prousts &amp;quot;verlorene zeit&amp;quot; und thomas manns &amp;quot;zauberberg&amp;quot;. wie wenige sonst stellte er an das filmische erzaehlen den anspruch absoluter kunst. wenn auch die dekadente aura des homosexuellen, im umgang mit seinem produktionsapparat gnadenlosen herrschers sowie die auswahl der stoffe visconti stets mit der staubschicht der vergangenheit zu bedecken schien, so konnten doch wichtige regisseure nicht an seinem stilpraegenden werk vorbeigehen. wie man vielschichtige charaktere durchdringend zelebriert, durch die kamera erotisiert und das atmosphaerische zaubert, das haben unter vielen anderen zeffirelli, fassbinder, cimino, bertolucci und scorsese von diesem scheinbar so altmodischen filmschoepfer gelernt. zwei schauspieler haben fuer visconti zentrale bedeutung. in burt lancaster war das klonhafte spiegelbild gefunden, ein melancholischer abschiednehmer von der erlesenen vergangenheit. helmut berger war ganz das kunst-geschoepf seines vaeterlichen lovers, das Inbild einer kaprizioesen, arroganten maennerschoenheit. die verachtung buergerlicher moralnormen war immer viscontis schaffensmotor. der fuerstliche marxist machte die katastrophe des aufbegehrenden außenseiters zu seinem großen thema. zwischen proletariern und patriziern sah er diesbezueglich keinen unterschied. visconti wurde am 2. november 1906 geboren. er starb 1976, dem jahr, im dem sein unmittelbarer stil-erbe bertolucci mit dem gigantischen arbeiter-epos &amp;quot;1900&amp;quot; kinogeschichte schrieb.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Igivampir</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Igivampir: /* siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In dieser Kategorie sind alle KünstlerInnen.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;wilhelm von gloeden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
wilhelm von gloeden - umschwärmt, vernichtet und schließlich zum kult erhoben. in mussolinis vorstellung von strammer soldatischer maskulinität passten die fotografien des etwas halbseidenen deutschen blaublutes natürlich nicht und so wurden tausende glasplatten des barons wilhelm von gloeden von den italo-faschisten vernichtet - kein einmaliges schicksal für außenseiterische künstler und progressive wissenschafter in barbarischen zeiten. zerstört wurden da zeugnisse einer um die vorletzte jahrhundertwende neu entdeckten männliche körperlichkeit und für die damaligen zeiten unerhörte freizügigkeit des homoerotischen. nur in sizilien, wo das griechische erbe anscheinend noch lebendig war und wahrscheinlich noch ist, konnte ein Mann aus dem prüden mecklenburg eine im übrigen europa verpönte, ja verachtete darstellungskunst in einem neuen medium kultivieren. der verarmte, zum brotberuf gezwungene baron schuf sich in taormina ein romantisches gartenparadies und errichtete auf einem von internationalen bildungsbürgern und bonvivats heimgesuchten antiken terrain eine private insel der liberinage. die große welt strömte in den schatten des vesuv, um die lieblich arrangierten, mehr sich an mehr oder weniger verhüllten fischer- und bauernknaben vor großartigen landschaftshorizonten oder lagernd vor geschichtsschwangerem gemäuer zu delektieren. vertreter der decadence wie gabriele d&#039;annunzio und oscar wilde, die göttliche mimin eleonora duse und anatole france gingen im atelier aus und ein, aber auch das großkapital von krupp bis rothschild und vanderbilt und eutropäische wie exotische gesellschaftsgrößen wie edward VII von großbritannien oder der siamesische könig adelten die luxuriöse künstlerklause. heute sind die erhaltenen bildinszenierungen wilhelm von gloedens kultige erinnerungshilfen an die erstaunlich liberale frühzeit der homoerotischen fotokunst. es ist die mischung aus unbefangenheit im herzeigen klassisch-schöner knabenleiber und unverhüllter genitalien, ethnografischer studien und einem dichterisch-mythologischen anspruch, der von gloedens in warmes gefiltertes und getöntes licht getauchte kompositionen einen besonderen charme, aber auch eine gewisse art von unangreifbarkeit angedeihen lässt. der historisierende kontext aus poetischen requisiten entschärft die absicht der stimulation. diese fotografien konnten von feinen damen und herren der obersten gesellschaft noch immer ohne errötende wangen oder gesten der moralischen empörung konsumiert werden. sie durften als naive spiegelung der antike, also der abendländischen grundlagen gelten, gleichwohl jedermann sofort bewusst sein musste, was sich hinter dem knappen feigenblatt der geschichtlichen drapperie verbirgt. selbstverständlich ist wilhelm von gloedens bukolisch-arkadisches knabenparadies eine ästhetische vergewaltigung der realen verhältnisse. die gut bezahlten &amp;quot;modelle&amp;quot; spielen dem betrachter eine altgriechische idylle vor, die es in dieser form weder vor zweieinhalbtausend jahren noch in der zeit um 1900 gegeben hat. bitterste armut und heute kaum mehr vorstellbare soziale verhältnisse wurden als goldener nachschein des heroischen zeitalters kostümiert und sogar an große zeitschriften verkauft. Von gloedens unbedingter kunstsinn kannte wohl keinerlei moralische skrupel bei der fälschung der wirklichkeit zu einem anregenden, homoerotisch prickelnden symbolismus. viele jahrzehnte später wird eine frau mit namen leni riefenstahl ins herz von afrika reisen, um von den schönen, edlen, wilden nuba zu berichten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Igivampir</name></author>
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		<id>https://www.homowiki.de/index.php?title=Andy_Warhol&amp;diff=6752</id>
		<title>Andy Warhol</title>
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		<updated>2007-05-04T12:59:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Igivampir: /* Link zu Wikipedia */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andy Warhol&#039;&#039;&#039;, (Aussprache: [əndɪː wɔː(r)həʊl], Geburtsname &#039;&#039;Andrew Warhola&#039;&#039;, (* 6. August 1928 in Pittsburgh, Pennsylvania, USA; † 22. Februar 1987 in New York City, New York, USA) war ein US-amerikanischer schwuler Grafiker, Künstler, Filmemacher, Verleger sowie Mitbegründer und bedeutender Vertreter der amerikanischen Pop-Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
andy warhol - der schütze mit dem foto-maschinengewehr. viele menschen geraten in innere panik, wenn sie sich zwecks passbildherstellung in einem fotoautomaten zwängen und dann gezwungen sind, in der kalten anonymität dieser porträtherstellungszelle so etwas wie gesichtsausdruck zu mimen. genau um dieses moment der verunsicherung geht es andy warhol in seinem äußerst umfangreichen fotografischen werk, das bis heute im schatten der populären, vom kunstmarkt hochbegehrten siebdrucke steht. der kunstbetrieb ist eher an repräsentativen &amp;quot;resultaten&amp;quot;, denn an wenig spektakulären vorstufen interessiert. und für warhol stellte der permanente umgang mit automatenfotografie und polaroidkamera so etwas wie die grundlage seines schaffens dar. instinktiv erkannte er zu beginn der siebziger jahre, wie das blitzlicht eines automaten gesichter in eine art verzweiflung stürzt, wie die mimik zwischen überraschtheit und kontrollierter selbstinszenierung entgleist. der bildautomat am bahnhof oder auf der straße oder das knipsen mit der sofortbildmaschine haben etwas gewalttätiges an sich und eben dieser &amp;quot;macht des plötzlichen&amp;quot; hat warhol viele objekte seiner porträtistischen begierde, aber auch sich selbst immer wieder ausgesetzt. das bleiche selbstbildnis als drag-queen mit brutal verrutscher, wirrer perücke offenbart warhols tiefes interesse am diffusen schockzustand. dieses gesicht ist wie aufgerissen. es könnte sowohl einem mann oder einer frau zugeordnet werden, es ist ausdrucksvoll und zugleich auch leichenhaft starr. es kündet von indifferenter erregung - sowohl von einer art todesangst als auch von orgiastischer lusterfahrung. andy warhol war kein man der geduld und des wartens. sein hirn arbeitete 24 stunden am tag und er hat ähnliches auch von seiner künstlerischen und sonstigen entourage verlangt. er wollte alles sogleich und sofort und dafür lieferten ihm die billigsten apparate die idealen operationsinstrumente. er wollte sich alles sichtbare auf der stelle aneignen und sich zugleich von allem distanzieren. warhols verständnis von fotografie und anderer kunst-strategien zielt auf ein erlegen und sammeln von weltfragmenten, die er schließlich in hunderten der zuletzt berühmt gewordenen &amp;quot;zeitkapseln&amp;quot; archivierte. warhol hat sozusagen den blitzschnellen fotografischen killerblick, den bildschuss erfunden und damals junge künstler wie robert mapplethorpe haben diese art von enthemmter erlebnisfotografie übernommen und weiterentwickelt. warhols kameras waren ein zusätzliches organ seines körpers, ein optischer greifarm für alles, was sich diesem nimmersatten augenmenschen angeboten hat. warhol lichtete natürlich stars des showbusiness ab, er hielt förderer, galeristen und sammler fest und sehr bald rückte er die gesichter ganz anderer gesellschaftskreise in den brennpunkt. &amp;quot;ladies &amp;amp; gentleman&amp;quot; gehört zu den frühesten ausflügen in die welt der außenseiter. &amp;quot;sex parts&amp;quot; und &amp;quot;torsos&amp;quot; huldigen den vorderansichten und rückseiten der meist männlichen &amp;quot;foto-opfer&amp;quot;. warhols visuelle raffgier kannte kaum grenzen. sie ist motor und basis seiner rasanten berühmtheits-ideologie. die chemische selbstentwicklung des polaroids spiegelt das desinteresse wahols an herkömmlicher gestaltung. für ihn zählte nur das augenblickliche. www.bosie.tv gay pleasure worldwide&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
[http://www.sueddeutsche.de/,tt4m2/kultur/artikel/7/102904/ zum 20.Todestag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Warhol, Andy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Warhol, Andy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Warhol, Andy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amerikaner|Warhol, Andy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen der Zeitgeschichte|Warhol, Andy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauspieler|Warhol, Andy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regisseure|Warhol, Andy]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Igivampir</name></author>
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		<id>https://www.homowiki.de/index.php?title=Kategorie:Kunst&amp;diff=6751</id>
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		<updated>2007-05-04T12:56:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Igivampir: /* siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Igivampir</name></author>
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