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	<title>Sexualität und Warenform - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-05T21:29:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in HomoWiki</subtitle>
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		<id>https://www.homowiki.de/index.php?title=Sexualit%C3%A4t_und_Warenform&amp;diff=12484&amp;oldid=prev</id>
		<title>Sophismos: Initialversion - Diskussionsentwurf als kleiner Denkanstoß</title>
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		<updated>2012-02-05T00:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Initialversion - Diskussionsentwurf als kleiner Denkanstoß&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== Historie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Urmenschen - also bei Jägern und Sammlern - mag es die sog. &amp;quot;freie Liebe&amp;quot; gegeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Zeiten der Viehzüchter bildete sich eine Hierarchie: Das Vieh vermehrte sich wesentlich schneller als die Menschen und die Gesellschaft spaltete sich in die Viehbesitzer/Viehverwalter und die besitzlosen Viehpfleger. Bald bildete sich aufgrund des unermeßlichen Reichtums der Viehbesitzer ein Erbrecht heraus, das wiederum ein Sexualrecht zur folge hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MSM&amp;#039;s wurden seither diskriminiert oder gar verfolgt, da sie nicht in dieses Schema paßten. Das Schema war patriarchal-heterozentristisch: Frauen waren Gebährsklavinnen des Patriarchen, deren Aufgabe die Erzeugung der Erben des Patriarchen war. MSM&amp;#039;s stellten dieses Prinzip infrage, denn es war immer schwierig, wenn ein Patriarch auf Männer stand und erbenlos verstarb.  Sex hatte fortan die Warenform: Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;innere Wert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Sexualität wich zunehmens dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;äußeren Wert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Statuswechsels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. (Bekam eine Sklavin das Kind eines Königs, stieg zumindest das Kind - meist auch die Mutter sozial auf. Bekam eine Königstochter das Kind eines Sklaven, wurden i.d.R. alle 3 liquidiert). Die Vollendung Sexualität als Warenform war also schon sehr früh in der menschlichen Geschichte vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da MSM&amp;#039;s nicht in dieses Schema passen und nichtprostitutive gleichgeschlechtliche Sexualität immer jenseits der materiellen Welt liegt, ergäbe sich hier ein Schlüssel zur lesbischwulen Identität: Unabhängig von Klasse, Stand, Herkunft ist das Schema der Loverselektion, da gleichgeschlechtliche Sexualität - völlig im Gegensatz zur Heterosexualität -  weder zu sozialem Aufstieg noch zu sozialem Abstieg führt (also der äußere Wert verschwindet und somit auch die Warenform). Genau dadurch gibt es in der Schwulenszene unsere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vielfalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auf die wir so stolz sind (&amp;quot;Stolz auf unsere Vielfalt&amp;quot; war im übrigen das Motto des Frankfurter-CSD-2010).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sophismos</name></author>
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